MASANI Geschichte

«enzomasanus» (promasaniculata) / von para.prof. knobhead

 

Der «enzomasanus» ist dadurch bemerkenswert, dass die zwitterartigen Einzelwesen nach der Paarung für immer miteinander verwachsen bleiben, eine äusserst seltene Erscheinung im gesamten Artenreich. Sie schmarotzen in einigen südlichen Dörfer die ihnen als Wirt dienen. Auf diesem seltenen Fotodokument, das ich im fernen Sizilien (casuzze) fotografierte, sehen wir einen Stamm Eingeborene, die allesamt ein Exemplar eines «enzomasanus» gesehen haben wollen, das vor geraumer Zeit ihr Dorf als «Wirt» heimsuchte. – Der vierte und letzte Unterstamm des grossen Stammes Urmünder (protostomium) sind die «enzomasani» (promasaniculatum), die sich von den vorausgegangenen ‹gemeinen sackträgern› durch den Ursprung der Statoblaste unterscheiden.

   
   
Auf dem folgenden Fotodokument, Flughafen Mailand, ist unser «enzomasanus» in des Bildes Mitte zu sehen, hinter ihm einer meiner Mitarbeiter zur steten überwachung und ich als getarnter Fluggast, im Begriff den Flugkörper mit einem 180-Grad Schwenkmasken-Objektiv abzulichten, um keinen Verdacht auf mich zu lenken. Die Körperhaltung und das starke Krallen an der Passagiertreppe lässt da-rauf schliessen, das dies für den ‹promasaniculatum› eine neue, ja ungewohnte Situation darstellt. Weiter fällt auf, dass, mit Beinkleid und Sakko bekleidet, ein echter ‹promasaniculatum› nicht nur für Laien schwer auszumachen ist. Auffallend das angestreckte rechte Bein dieses ‹promasaniculatum›; eine seiner am meisten beobachteten Haltungen im täglichen Dasein. Nach seiner Kopfhaltung zu schliessen fühlt er sich gedrängt, sich seinem täglichen Schmarotzertum zuzuwenden, um an Nahrung und Befriedigung zu gelangen.
   
   
Es gelang unserem Forschungsobjekt, sich für einen Augenblick unserer überwachung zu entziehen, so dass wir den ‹promasaniculatum› aus den Augen verloren. Ein weiterer Fall für die italienische Derrick, die mit ihren Spezialisten vermeintliche Spuren und Anhaltspunkte überprüfte und mit der Sondereinheit «carosone», ausgebildet in Wüste und Schnee, die Fährte unseres Promasaniculatum aufnahm. Die Spur führte über Domodossola ins Wallis, im Lande Schweiz, wo es gelang, den «enzomasanus» aufzuspüren, um mit unseren Nachforschungen fortzufahren.
   
   
Unser Vorhaben der kontrollierten Wiederansiedlung der letzten «enzomasani» rückte immer näher, da wir die Vertrautheit unseres ‹promasaniculatum› gewannen. Das folgende Fotodokument, belichtet in den Walliser Alpen, zeigt mich mit einer meiner Mitarbeiterinnen, im Hintergrund links unser «enzo», wie wir ihn inzwischen nannten, bei der Annäherung an einen Menschen weiblichen Geschlechts, wie wir es bei ‹Urmündern› beobachten. Die Frau liess sich darauffolgend in Bezug auf beispielhafte Annäherung befragen und verhalf uns zu wertvollen Informationen in Bezug auf «soziales in Kontakt Treten» der «enzomasanus».
   
   
«Hotel de Lausanne», das Netz verdichtete sich. Die Befürchtung, einige dieser noch freilebenden ‹promasaniculata› hätten sich in derartiger Perfektion der menschlichen Eigenart angepasst, findet Berechtigung. Der ‹promasaniculatum› fand in Lausanne den richtigen Nährboden. Seine Eigenschaften als Lebemann stiessen in dieser Gegend auf reges Echo, was ihn zu unvorsichtigen Aktionen verleitete, die auf Grund von Beobachtungen unsererseits den Entschluss zu raschem Handeln verlangten. Mitunter zwanzig Personen waren an dem «Wildfang» beteiligt, mit anschliessendem Verladen und Verfrachten in das weltweit einzige bestehende ‹promasaniculata-reservat›, dessen geografische Lage nicht hierher gehört.
   
   
Diese Fotografie zeigt die zurzeit 287 «enzomasani» in ihrem Reservat beim Reagieren auf einen «Lockvogel», in diesem Falle eine feste menschliche Person, es soll angemerkt sein, dass es sich um eine meiner Mitarbeiterinnen handelt, die 212 Pfund auf die Waage bringt, an einem Strick aufgehängt langsam rotierend, unter ihnen unser «enzo» (Nummer 2 rechts) im schwarzen Gehrock, dem es sichtlich gefällt unter seinesgleichen.